Cubot X12 im Test

Cubot X12 im Test
Cubot X12 im Test

Cubot X12 im Test

Ihr wisst ja, ich bin immer wieder auf der Suche nach Smartphones bin die nicht so bekannt sind, aber gutes Potenzial bieten trotz des geringen Preises. Diesmal habe ich mir Cubot X12 ausgesucht. Es kostet bei Amazon derzeit 114 Euro und was es kann, und ob es sich lohnt, erfahrt Ihr im eingebundenen Video. Packen wir das Cubot X12 mal aus und schauen wir – was man für 114 Euro „Made in China“ bekommt. Öffnen wir die Verpackung liegt oben auf auch schon das Cubot X12. Im Lieferumfang ist auch schon ein transparente Hülle mit bei, die das Cubot X12 vor dem täglichen Gebrauch ein wenig schützen soll. Finde ich schon mal nette Idee, das schon im Lieferumfang mit bei zu legen. Nehmen wir das Cubot X12 raus und schauen was sonst drin ist. Wieder etwas, das es sonst nur optional zu kaufen gibt. Cubot hat noch zusätzlich eine Displayfolie mit reingelegt. Was Ihr aber nicht wisst und sehen könnt, das Cubot X12 hat schon von Hause aus eine Displayfolie aufgeklebt. Somit hat man im Fall eines Falles noch eine Displayfolie als Ersatz. Nicht schlecht Cubot, da könnten sich so einige Große Hersteller mal ein Beispiel nehmen.

Cubot X12 Zubehör

Schauen wir weiter, sehen wir noch den gelabelten Akku mit 2200 mAh und noch ein Quick Start Guide, ein Ladekabel und einen Ladestecker der ebenfalls von Cubot gelabelt ist. Wer hier an der Stelle ein Headset für das Cubot X12 sucht, wird danach vergebens suchen. Das kann 2 Ursachen haben. Entweder ist Cubot der Meinung, das alle Nutzer des des X12 Smartphones schon eigene, favorisierte Headsets haben – oder man hat anstatt auf das Headset – lieber auf 2 Displayfolien und einen Smartphoneschutz gesetzt.  Euch interessiert bestimmt welchen Score das Cubot X12 im Benchmark hat, oder? 

Während das Benchmark am rödeln ist, schauen wir und das Cubot X12 genauer an und kommen zu den technischen Details. Das Display löst 960 x 540  auf, was bei einem 5 Zoll Display nicht der Kracher ist – ganz klar – doch schlägt sich das Cubot X12 ganz gut. Das Display wirkt nicht zu verpixelt, hat eine gute Farbdarstellung und schwarz und weiß sind auch schwarz und weiß- wie es sein sollte. Verbaut ist ein Media Tek 64-Bit Quad Core Cpu der flott aber kein Leistungshammer ist. Betriebssoftware ist aktuell Android 5.1. Der interne Speicher des Cubot X12 beträgt 8 GB , kann aber per SD-Karte bis 32 GB aufgerüstet werden. Der Ram wird mit 1 GB gepuffert, was im normalen Alltag reichen würde, aber das Cubot X12 schon ziemlich an seine Grenzen bringt. Ansonsten haben wir noch eine 5 MP Front und 8 MP Rückkamera.

Cubot X12 Design & Optik

Optisch gefällt mir das Cubot X12 außerordentlich gut. Auch wenn alles drum herum aus Plastik ist, macht es auf dem 2 Blick dennoch einen guten Eindruck. Die Rückschale ist aus weichem PVC, und beinhaltet die Druckwippen für die Power und Lautstärketasten. Beim genaueren Hinsehen komm man unweigerlich auf den Gedanken, das man sich beim Cubot X12 ein wenig an dem LG G3 orientiert hat. Die Rückschale weißt eine gewissen ähnlich in der Struktur des G3und wenn man sich das X12 von unten anschaut, erinnert die Wölbung des Gehäuses ebenfalls ein wenig das das G3. Dummer Zufall oder gewollt? Mir egal – mir gefällt es. Doch wie sieht das Cubot X12 unter der Abdeckung aus? Beim Blick unter den Akkudeckel sehen wir den klassischen SD-Karten und Sim Einschub. Ja, richtig gesehen – das Cubot X12 kann 2 Sim karten verwalten, Wobei die 2 Karte nur zum telefonieren geeignet ist. Daten und Telefonie wird nur vom 1. Einschub unterstützt.

Unten sehen wir noch den MONO Lautsprecher der nicht gerade das Highlight ist. Was ich dabei noch echt schlimm finde, wenn man die die Akkufachabdeckung des X12 genauer anschaut, erweckt es den Eindruck das ein Stereo Lautsprecher verbaut ist. Und was ist es in der Realität? Nur Fake! Kein Fake ist die Performance des X12. Es läuft flüssig und angenehm und zeigt nur schwäche wenn man mehr als 5 Apps am laufen hat. Man hat einen klassischen Taskmanager der es aber nur erlaubt die Apps einzeln zu beenden und nicht alle auf einmal. Aber wie schon erwähnt läuft das Cubot X12 super, nur sollte man im Hinterkopf behalten nicht mehr als 1-2 App am laufen zu haben. Mir ist das Cubot X12 mindestens einmal am Tag verreckt, sodas ein Neustart zwingend nötig war.

Cubot X12 Lautsprecher

Cubot X12 Lautsprecher

Aber kommen wir jetzt mal zur Kamera. Die Kamera des X12 ist nicht unbedingt der Kracher gemessen an den heutigen Smartphones. Die Front Kamera ist mit 5 MP gut aufgestellt, doch stellt die 8 MP Kamera rückseitig nicht den heutigen Standard da – der mindestens schon bei 13 MP sein sollte. Nichts desto trotz, macht die 8 MP gute Bilder, auch wenn Sie mal zu hell oder mal zu Dunkel sind. Ärgerlich nur, das das X12, wenn es ausgelastet ist , Bilder die gerade aufgenommen wurden nicht speichert. Man kann fotografieren was man will, die Bilder verschwinden ins nirgendwo. Man musste das X12 neustarten und dann ging alles wieder wie es normalerweise sein sollte. Die Videoaufzeichnung des Cubot X12 geht für die Kameraverhältnisse in Ordnung, doch wie schon gesagt, sollte man auch hier keine Wunder erwarten.

Der Antutu Benchmark ist nun endlich fertig und was raus kommt ist doch erstaunlich. 19107 Punkte. An sich so gar nicht schlecht, weil sich die Galaxy S4 um die 20000 Punkte rum bewegen. Doch was sagt der Test aus? Das die verbaute Technik nicht schlecht ist, aber im Alltag nicht bestehen kann.

Cubot X12 Fazit:


So sehr mir das Cubot X12 auch gefällt, muss ich an der Stelle sagen – lasst die Finger davon. Ich habe in 2 Tagen mehr Fehler entdeckt als mir lieb sind. 50 % der erhaltenen Anrufe gingen auf Mailbox trotz Empfangs. Die Kamera macht Bilder, speichert sie aber nicht. Der Akku ist schwach, schaltet das Cubot X12 bei 10% einfach. 1 x am Tag ausschalten und neustarten war Pflicht.

Ehrlich, da habe ich schon anderen Smartphone gehabt, die zuverlässiger waren. Lassen wir es einfach dabei. Das X12 ist nicht schlecht, aber nichts für mich. Ich habe es wieder eingepackt und zurück geschickt. Alternativ kann ich euch aber das Leagoo Elite 5 an Herz legen, das ich getestet und für gut befunden habe.

Über den Autor

MD
Internet Junkie durch und durch. Ich liebe Technik und muss alles neue probieren.

Kommentar hinterlassen zu "Cubot X12 im Test"

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: